Worauf müssen Diabetiker bei Nudel achten?

Die Pasta ist in aller Munde und der Sattmacher und Soßenaufsauger schlechthin. Doch worauf müssen Diabetiker achten, um möglichst nährstoffkomplexe Kohlenhydrate zu essen. Die Nudel hat Tradition und wird in Italien aus Hartweizen und Deutschland aus Weichweizen hergestellt. Letztere Variante wird mit Eiern versetzt, um den Teig besser verarbeiten zu können. Nudeln liegen daher nicht nur den Italienern im Blut. Damit die Kohlenhydrate langsamer ins Blut gelangen, empfiehlt es sich, diese „al dente“ und nicht weich zu kochen. Infolgedessen ist die Nudel mit dem Blutzuckerspiegel äußerst kompatibel.

Ein Punktsieg für die Nudel mit Biss, denn bis der Organismus sie verarbeitet und aufgeschlüsselt hat, dauert es. Demnach spielt die Zubereitung der Nudel eine wesentliche Rolle und sollte keinesfalls unterschätzt werden. Die Garzeit ist im Wesentlichen der Schlüssel zum Erfolg, um den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Entscheidend ist nicht nur die Nudel an sich, sondern auch welche Beilagen auf den Teller kommen und damit in den Magen gelangen. Ein Zusammenspiel das weiterhin in Betracht gezogen werden muss. Fett ist nicht nur ein Geschmacksträger, es verlängert auch die Verweildauer im Magen- und Darmtrakt. Somit wird der Blutzuckerspiegel nach dem Essen negativ beeinflusst.

Die Nudel unterliegt dabei nicht einer mathematischen Formel, sondern einem einfachen Grundprinzip. Eine kürzere Garzeit bedeutet mehr Lebensqualität. Demzufolge ist die Nudel ein Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index. Sie macht schnell satt und flutet nur langsam im Blut an. Eine gute Wahl, wenn die Nudel zudem aus Vollkornmehl besteht, auch der Gesundheit zuliebe. Denn eine ballstoffreiche Ernährung ist für Diabetiker das A und O. Ebenso ist ein Nudel-Gericht schnell und mit wenig Aufwand zubereitet. Einfach lecker und auch ideal zum Abnehmen gedacht. Immer unter dem Aspekt, fettreduzierte Soßen herzustellen.

Die Vorteile der Nudel liegen in der Blutzuckerfreundlichkeit, sie ist unkompliziert zu kochen und unterstützt sogar den Abnehmprozess. Was will man mehr, wenn man weiß wie. Somit ist die Nudel ein wichtiger Bestandteil in der Ernährung von Diabetikern. Wer ganz auf Kohlenhydrate verzichten möchte, kann die asiatische Form der Nudel wählen. Sie wird aus Konjakmehl (Mehl und Wasser) hergestellt, das wiederrum in seiner Verarbeitungsform aus Wurzelgemüse besteht. In Asien ist das Konjakmehl die Grundlage und wird weitreichend zur Lebensmittelherstellung genutzt. Zudem ist die Nudel vegan, gluten- und laktosefrei und sehr ballaststoffreich. Demnach liegt der Energiehaushalt bei 2 und 5 kcal pro 100 g. Daher steht nicht der Verzicht im Vordergrund, sondern die richtige Zubereitung und reduktionsbedingte kalorienarme Soßenform mit wenig Fett. Bedenkenlos genießen kann doch so einfach sein.