Die größten 8 Fehler beim Pastakochen

Diese Expertentipps helfen nicht nur jedes Mal das perfekte Pasta-Gericht zuzubereiten, sie beantworten auch die uralte Frage: Soll die Nudel an die Wand geworfen, um zu sehen, ob sie fertig ist?

8 Fehler die jeder beim Pastakochen falsch macht

Pasta kann das einfachste Esse sein, außer wenn es Zeit ist, es zuzubereiten. Salz im Wasser? Werden die Nudeln abgeschreckt? Die Kontroverse ist groß, deshalb haben wir uns mit den Pastakochmythen auseinander. Damit die Pastakreationen perfekt gelingen. Von Spaghetti bis Linguine alles eine Frage der Zubereitung

1. Fehler: Wasser ohne Salz

Salz wird dem Wasser hinzugefügt, um den Geschmack der Pasta zu verbessern, aber wenn jemand am Tisch auf einer natriumarmen Diät ist kann es auch weglassen werden. Dann kann jede Person ihre eigene Portion selbst salzen.

2. Fehler: Ein Spritzer Olivenöl ins Wasser

Kein (Oliven)Öl – sonst wird die Pasta gummiartig. Entgegen der weitläufigen Meinung ist es ein absolutes No-Go Olivenöl ins Nudelwasser zu kippen. Alle berühmten Pasta-Köche sind sich einig, dass die Nudeln dadurch ihre Konsistenz verändern.

3. Fehler: Nudel komplett abtrocknen/-tropfen lassen

Das Nudelwasser verleiht der Pastasoße ihre seidige Textur, deshalb sollten die Nudel nur kurz im Sieb abtropfen lassen und dann zur Pastasoße gegeben werden.

4. Fehler: Nudeln abschrecken

Das ist definitiv NEIN. Die Frage stellt sich die ganze Zeit Nudel abschrecken oder nicht? Es ist ein großer Fehler sie mit Wasser abzuspülen/abzuschrecken. Die Stärke verleiht der Soße eine samtige Fülle. Das Problem ist, dass durch das Spülen der Nudeln deren Stärke entfernt wird, die dazu beiträgt, dass Saucen an den gekochten Nudeln haften.

5. Fehler: Nudelwasser immer in die Pastasauce kippen

Einige Köche glauben, dass das Hinzufügen von etwas abgelassenem Nudelwasser zu einer besseren Sauce verhelfen würde. Das trifft aber nicht immer zu. Nur wenn die Sauce zu dick ist, sollte man etwas Nudelwasser zugeben. Ansonsten wird die Pasta zu sehr verdünnt und verliert an Geschmack. Ansonsten wird die fertige Pasta in etwas Wasser zurückhalten, was für die Soße ausreichen sollte.

6. Fehler: Nur frische Nudel verwenden

Getrocknete Nudeln eigenen sich besonders gut für Nudel-Salate. Bei frischen Nudeln werden meist auch frische, saisonale Zutaten (Beispiel in der Tortellini) verarbeitet, diese sind etwas geschmacksintensiver. Vorsicht bei „pseudo“ Frischen Nudel, wenn die länger im Kühlregal liegen kann man auch getrost zu der trockenen Variante griefen

7. Fehler: Nudelreste einfrieren

Frische Nudeln lassen sich sehr gut einfrieren. Um diese zu kochen sollten sie aber nicht aufgetaut werden sondern direkt im gefrorenen Zustand in heißes Wasser geworfen werden. Das dauert dann zwar etwas länger, erhält aber den Geschmack.
Bereits gekochte Nudeln sollten nicht mehr eingefroren werden, da sich in den Nudeln Wasserkristalle bilden die den Geschmack verfälschen. Hier gilt die Regel entweder in den Kühlschrank (max. 2-3 Tage) oder einfach wegwerfen.

8. Fehler: gekochte Nudel an die Wand werfen

Um zu testen ob die Nudel gar ist werfen viele Köche die Nudel gegen die Wand, wenn diese kleben bleibt soll sie gut sein. Das ist aber ein Mythos der sich schon länger hält. An der Wand klebt die Nudel wegen der Stärke und ist kein Indikator ob diese gar oder al dente ist. Chefköche empfehlen hier lieber den Bisstest zu machen oder auf die Textur der Nudel zu achten.